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14jahre rund um den globus.
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14jahre rund um den globus.
halöli!
mit 14 jahren startete heute ein mädchen zu einer umsegelung der welt.
vonn holland bis portugal, wird sie von ihrem vater begleitet, danach geht es ohne begleitung weiter.
die eltern müssen eine menge vertrauen in ihr töchterchen haben.
ich weis nicht ob der ergeiz , der jungen dahme nicht etwas zu hoch angesetzt ist.2jahre sind veranschlagt.unterwegs soll sie sich selbst , schulisch weiterbilden.
naja, ich weis nicht ob das so richtig ist.

bernd putsch,
+
04.08.2010|19:22 | bandi | 1
Re:14jahre rund um den globus.
Bernd,

das ist in meinen Augen wahrscheinlich weniger der Ehrgeiz des Mädchens, sondern noch viel mehr der der Eltern.
Wenn Eltern so etwas unterstützen, ist es für mich Verantwortungslosigkeit.

Es grüßt
Wolf
Leben und leben lassen!
-+
04.08.2010|21:00 | brawo | 2
Re:14jahre rund um den globus.
Ich schließe mich der Meinung von Wolf brawo voll an.


-+
04.08.2010|22:58 | pablo | 3
Re:14jahre rund um den globus.
MHhh, dann tanze ich wohl aus der Rheie (etwas zumindest)

Sicher ist es für 99, 999999% der 14jährigen ein Ding der unmöglichkeit alleine (wobei sie das ja nun auf dem neuen großen Boot it allem was der Markt an Navigations und Sicherheitstechnik zu bieten hat ausgerüstet , Sponsoren sei Dank, nicht) um die Welt zu segeln. Aber ebenso ist für ebensoviele 14 jährigen z.B. das Lösen von extremen Mathematischen Gleichungen unmöglich, denoch gibt es "Wunderkinder".
Klar wir als "normalo" können uns nicht vorstellen, denoch möchte ich es nicht als "unverantwortlich" oder gar als "Rummelgeil" bewerten.
Ich finde es erst mal toll wenn Menschen Ziele haben, und alles dafür tun diese zu erreichen, ich finde es allerdings nicht toll wenn Eltern Kleinkinder von Casting zu Casting schleppen.
Ich glaube, nach allem was die Medien kundtun (und da muss man ja vorsichtig sein) hat die "kleine" mehr Erfahrung als 90% der Segler hier im Forum.
Also seine wir doch froh, dass sie nun das beste Material zur Verfügung hat.
Es grüßt der Ralph

Nur wer mir schonmal in die Augen gesehen hat kennt mich ...
-+
04.08.2010|23:14 | pilote600 | 4
Re:14jahre rund um den globus.
Ralph,

muss es denn unbedingt sein, dass dieses Unternehmen unbedingt von einem 14jährigen Mädchen durchgeführt wird. Warum macht es denn nicht ein Elternteil oder die ganze Familie?
Das wäre dann aber nicht für die Presse interessant und kein Hahn würde sich darum kümmern. Also muss ein 14jähriges Mädchen her, damit die Eltern sagen können, schaut her, was unsere Kleine alles kann. Und nebenbei kommen alle noch in die Presse.
In unserer jetzigen sensationslüsternen Zeit ist doch für die Welt nur noch interessant und wird in der Presse erwähnt, was gefährlich ist. Und dass dieses Unternehmen für die Kleine keine Risiken birgt, dass kann doch im Ernst niemand behaupten. Naturgewalten sind unberechenbar und da schützt mich auch kein noch so gut ausgerüstetes Boot.
Ich und ich glaube die Masse der Menschen, möchte nie erleben müssen, dass sie als Elternteil u.U. schuld am Tod ihres Kindes sind.

Es grüßt
Wolf
Leben und leben lassen!
-+
05.08.2010|00:23 | brawo | 5
Re:14jahre rund um den globus.
halöli!
es ist fast alles gesagt, was man als aussenstehender über diesen fall sagen kann.
die zuständigen behörden kann man ruhig als sachverständig ansehen. diese hatt ja zuerst versucht, diese weltumseglung zu untersagen, musste sich aber letztendlich geschlagen geben.
wenn die junge dame , dass zeitfenster in die länge zieht , geht ihr der reckord verloren.
die tatsache das die tour durch extrem gefährliche, durch piraten, gewässer führt macht mier angst.
den piraten ist es warscheinlich egal , wer an bord ist, dennen geht es nur um geld, sachwerte.ob sie dem reiz eines jungen mädchens erliegen weiss ich nicht, möchte es aber auch nicht wissen.

bernd putsch, immer noch nicht über die richtigkeit überzeugt.
-+
05.08.2010|08:57 | bandi | 6
Re:14jahre rund um den globus.
Moin

ok, so ein winziges bisschen mitreden kann ich da wohl, mit mehr als 36.000 (salzigen) seemeilen auf dem buckel und selbst auf dem schiff lebend.. (wenn auch mittlerweile eher faul im hafen geniessend *grins*)

vorab: der kahn kann noch so toll und modern ausgestattet sein, was unterwegs kaputt gehen kann, wird kaputt gehen und dann ist sie auf ihren erfindungsreichtum und technisches geschick angewiesen. zudem gibt es eine ganze menge dinge, wo zunächst mal reine muskelkraft gefragt ist
ok, das alles KÖNNTE man mit technischen hilfsmitteln (hydraulik, flaschenzügen etc) in den griff bekommen

wo ich persönlich aber das allergrösste problem sehe, ist, dass sie ALLEINE ist.
ich weiss nicht, ob sich eine landratte vorstellen kann, wie das ist, ringsum 1000e von meilen nix als wasser und dann zieht ein sturm oder gar orkan auf und du hast keinen, der das mit dir durchsteht.
nun kommen die schlaumeier, die sagen, aber dann kann sie ja per funk oder iridium mit daheim reden.
achwas.... bei 12 bft?? wenn die bude rockt, die segel gerefft/geborgen werden müssen, ggf sogar einiges zu bruch geht .. und auch funk oder iridium sind bei den andern teenies auf welttour schon mal gerne ausgefallen, was dann weltweite rettungsaktionen auf den plan gerufen hat

aber selbst wenn keine grösseren wetterkatastrophen über das kind herein brechen und ein kind ist sie nach wie vor, sch..egal wie gross der hype um sie noch werden wird..... sie kann nicht einfach sagen, ok, schluss mit lustig.

der atlantik mag ja noch überschaubar sein mit seinen ca 20 tagen, die ein schiff braucht, um über ihn zu kommen, ist sie aber erstmal auf dem pazifik, sieht das schon erheblich anders aus. (und der indik wirds auch nicht besser machen, zumal dann DORT an seinem ende die piraten warten, na ganz toll. da haben momentan gestande crews schiss davor, von den versicherungen, die hufen, mal ganz abgesehen)

in segelforen wird das alles (auch nach den andren teenies, die das schon gemacht haben) natürlich heiss diskutiert.
dabei kommen dann immer wieder argumente wie "mit 14 gehn andere schaffen und die müssen das auch gewuppt kriegen, auch erwschsen werden"

mit verlaub, was für ein bullshit. ein kind an LAND kann immer sagen STOP, es kann einfach heimgehen, es kann sich zu vertrauten personen begeben und sich sicher fühlen.

kann das ein kleines mädchen auf einer endlosen wasserwüste.. tag und nacht... segelnd, ohne hafen, ohne anzuhalten??

klar, viele der "supersegler" in segelforen applaudieren , .. ich befürchte aber, das sind kerle, die nach dem charterurlaub (wenn überhaupt) am stammtisch dann von den mÖÖrderwellen in lebensbedrohlicher see bei sturm und wasweissich erzählen .... man nennt es seglerlatein.

die wellen schlagen hier hoch in diesen foren, die befürworter (komischerweise alle männlich...) erinnern da schon ein wenig an geifernde lolitafreunde... sorry... man hat den eindruck, die lauern nur auf den ersten zwischenfall, weil ihr eigenes leben so arm und langweilig ist.

mir als 2facher mutter und langfahrtseglerin steigen schlicht die nackenhaare, wenn ich mir vorstelle, wie oft wir als familiencrew (!!! mit 4 personen, hund und katz an bord!!) schon in heftigen stürmen (vor allem nachts..) auf see gestöhnt haben "was TUN wir eigentlich hier!" dann tut mir Laura nur leid.

übrigens hatte die vom vater getrennt lebende mutter zunächst vehement nein gesagt zu dem vorhaben. dann schrieb die omma ein buch (!?) über die noch nicht mal gestartete weltumsegelung, offenbar klingelte dann die kasse und oh wunder, nun findet auch mama, dass das ok ist

achso und was das argument betrifft, sie ist so aufgewachsen.. *hüstel*.. joo.. an bord gezeugt und geboren und mit 4 (!) jahren von bord....

drücken wir dem kind die daumen, mast- und schotbruch

Grüsse von Karin
meinwomo weiss immer wo´s langgeht ,-)
-+
05.08.2010|11:39 | womo66 | 7
Re:14jahre rund um den globus.
Karin, diese Erfahrungen habe ich natürlich nicht, aber du hast mir aus der Seele geschrieben.

Es grüßt
Wolf
Leben und leben lassen!
-+
05.08.2010|13:04 | brawo | 8
Re:14jahre rund um den globus.
Hallo Mädels und Jungs !
Zuerst einmal halte ich es für unverantwortlich diese Risiken, die Karin geschildert hat, einem wenn auch vielleicht "Wunderkind" aufzubürgen, Auch sogenannte Wunderkinder sind noch immer Kinder psychisch wie physisch. Doch würde mich interessieren ist die Gesetzgebung - Schutz des Kindes - in Deutschland eine andere. Welches Risiko gehen die Retter ein! Bei Erwachsenen die solche Risiken eingehen finde ich es unverantwortlich andere damit hinein zu ziehen - die dann gerufenen Retter. Habe in unserer Bekanntschaft einen Bergretter der " Turnschuh-Kletterer " bei schlechten Wetter aus einer Wand - Klettersteig und Leitern - holen musste die "Kletterer" wurden gerettet ein Retter verletzte sich bei einer Panikattake des zu Bergenden so das er sein Hobby nicht mehr ausüben kann. Die "Turner" sind vom Wirt gewarnt worden, Wetterumschwung.
Habe kein Verständnis für dererlei Leichtsinn und Egoismus .
Gruss Michael-+
05.08.2010|14:00 | michael43 | 9
Re:14jahre rund um den globus.
Joo, dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass eine 14-Jährige ja nicht mal voll geschäftsfähig ist, geschweige denn in der Lage, Verantwortung für so ein Unternehmen zu tragen. Selbst wenn das Mädel ein totaler Überflieger ist - die intellektuelle, geistige und psychische Reife eines Erwachsenen kann sie rein biologisch gesehen unmöglich haben. Auch geniale Kinder sind immer noch Kinder. Und die Verantwortung auf einem Boot oder Schiff kann nur einer tragen, der an Bord ist. Verantwortlich für so ein Kind sind aber nun mal die Eltern. Ich halte das einfach nur für bodenlosen Leichtsinn. Möge das Glück verhindern, dass dem Kind was zustößt. Nach meiner Überzeugung kann es nicht wirklich ermessen, worauf es sich da einlässt.
Schönen Gruss
Cornelius
Der Weg ist das Ziel.
Kunst ist, das Schöne in den Dingen zu sehen.
Liberté - Egalité - Fraternité !!!

Uups, da hat jemand etwas schneller als ich die gleichen Gedanken geäußert ...
-+
05.08.2010|14:10 | garibaldi | 10
Re:14jahre rund um den globus.
wie das rechtlich in D aussieht, keine ahnung, aber ich denke mal, wenns die eltern erlauben....???

in holland wurde es letztes jahr zunächst per gesetz verboten, da wollte sie schon mit 13 (!) los....ist dann auch ausgebüxt um die fahrt zu erzwingen (soviel zur reife....!)

was rettung betrifft. wo willst du die grenze ziehen. das ist nun wiederum nicht sehr altersabhängig. wenn ich mir die vielen sonntagssegler betrachte, die sich über jeden wetterbericht erhaben fühlen und denken, sie hätten im fall der fälle ihr schiff schon im griff... du würdest dich wundern

wir lagen einmal auf menorca und vor dem (suuupergut) geschützten hafen tobte ein sturm der sich gewaschen hatte. vielleicht kennt der eine oder andere mistral (tramontana), jedenfalls herrschten gute 9 windstärken, in böen mehr und die welle war schätzungsweise 4m
alle lagen wohlbehütet im hafen und freuten sich, sicher zu sein

plötzlich, auf einem italienischen schiff mit mama, papa und 4 bambini action. als die ablegten, dachten wir, was machter denn??? naja, wird wohl verlegen wollen, ist im dort, wo er liegt, ggf, zu schwellig. will sicher ruhiger liegen, denn er, der skipper, war eh ein unikum, da einbeinig ! (kein joke!!!)

unser interessiertes schauen wandelte sich dann von grübeln über ein fettes "neee--oder???" gefühl zu masslosem entsetzen, als der gute mann kurs auf die ausfahrt nahm. MIT kind und kegel.

kaum aus der schützenden abdeckung raus kam es wie es kommen musste. die welle erfasste die ca 10m yacht und spielte pingpong mit ihr, der mann hatte keinerlei chance, wenigstens in eine einigermassen gute position zu kommen, die welle kam sofort breitseits.
die yacht wurde torkelnd von einem wellenkamm zum nächsten geschleudert, einen wimpernschlag später war sie im nächsten wellental verschwunden..... und blieb auch erstmal weg.

wir alle im hafen hielten auf allen schiffen den atem an..... dann sah man den entmasteten rumpf aufschwimmen..... wie auf kommando sauste jeder an seinen funk, holte die küwa

gottseidank war das in der nähe von mahon, von wo der heli kurze zeit später eintraf und die komplette familie abbergen konnte.

ich konnte es nicht fassen, erstens, dass der skipper einen derartigen wahnsinn überhaupt verzapfen konnte und zweitens, dass seine frau MIT den bambini das mitmachte.. ich hätte meinen skipper an die kette gelegt, wenn er mit solch einem wahnsinnigen ansinnen gekommen wär.

wie gesagt, in not geraten kann jeder, ob jung, alt, männlich, weiblich und die retter sind sich bewusst, dass sie nicht nur unverschuldet in not geratene könner abbergen müssen.
ich wäre lediglich dafür, dass aus purem leichtsinn nötig gewordene rettungsaktionen bezahlt werden müssen vom verursacher !!! (ist bei der seenotrettung nämlich nicht zwingend so...)

Grüsse von Karin
meinwomo weiss immer wo´s langgeht ,-)
-+
05.08.2010|14:15 | womo66 | 11
Re:14jahre rund um den globus.
Hallo Karin !
Die Geschichte ist ja verrückt mir lief es eiskalt den Rücken runter. Hätte zu gern gewusst was der Skipper der Küwa erzählt hat. Ich bin auch der Meinung in solchen Fällen sollte die Aktion vom Verursacher getragen werden und nicht vom Steuerzahler allgemein.
Gruss Michael-+
06.08.2010|13:38 | michael43 | 12
Re:14jahre rund um den globus.
keine ahnung. ich weiss nur, dass die gesamte Familie ins KH von Mahon kam und dort untersucht wurde.
Ich weiss AUCH, was ICH meinem Skipper erzählt hätte
das Schiff war übrigens höchst reparaturbedürftig... eher gesagt, nahe am Totalschaden da es in DER See nicht abgeborgen werden konnte und darum ein wenig Bekanntschaft mit der Küste machte... und Menorca hat dolle Klippen....
Grüsse von Karin
meinwomo weiss immer wo´s langgeht ,-)
-+
06.08.2010|13:46 | womo66 | 13
Re:14jahre rund um den globus.
Egal was alle denken. Die Mutter des Kindes verletzt ihre Sorgfaltspflicht
und sollte bestraft werden. Basta!

-
08.08.2010|20:23 | pablo | 14
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